Propyläen

Texte zu Social Media in Kunst, Kultur und Wissenschaft

Die drei Grundtexte

Drei Texte, die aufeinander aufbauen: was die Plattformen geworden sind, was daraus für die Anwesenheit folgt und worauf sich stattdessen bauen lässt.

  1. I

    Diagnose

    Der verschwundene Rand

    Warum die sozialen Medien nicht mehr sozial sind.

  2. II

    Urteil

    Die Beweislast

    Warum sich nicht die Abwesenheit rechtfertigen muss, sondern die Anwesenheit.

  3. III

    Konstruktion

    Der eigene Grund

    Warum Reichweite eine Frage der Souveränität ist.

Weitere Texte

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Der ungeprüfte Posten

Wenn diese Plattformen nicht mehr unsere Verbindung wollen, sondern nur unsere Zeit, dann sind sie nicht mehr das, wonach sie heißen. Der Kern — der Austausch mit Menschen, die man kennt — ist nicht verkümmert. Er wurde herauskonstruiert. Das Etikett blieb. Der Gegenstand verschwand.

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Der eigene Grund

Die einzige Reichweite, die zählt, ist die, über die niemand sonst bestimmt. Alles andere ist gemietet.

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Die Beweislast

Nicht die Abwesenheit von einer Plattform muss sich rechtfertigen, sondern die Anwesenheit. Und worüber sie sich rechtfertigt, ist der Kern, der meist vernachlässigt wird: das Geschäftsmodell.

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